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10 E-Mail Betreffzeilen, die garantiert geklickt werden

Jeden Tag bekomme ich unzählige Newsletter und E-Mails. Kurz mal über die Betreffzeilen geschaut und schon landen sie im Papierkorb.

Kennst du sicherlich auch, oder?

Trotz alledem gehört das E-Mail Marketing zu den wichtigsten Marketing-Kanälen. Zudem ist es laut Campaignmonitor auch der profitabelste Kanal.

Mit einem ROI (Return-On-Investment) von 3800% muss sich das E-Mail Marketing auf keinen Fall verstecken.

Das heißt im Umkehrschluss, dass für jeden Euro, den du investierst, 38 Euro zurück bekommst – kann man mal machen!

Nein! Solltest du auf jeden Fall so machen!

Doch das größte Problem ist hierbei, dass die meisten E-Mails erst gar nicht geöffnet werden.

Die Öffnungsraten liegen meist zwischen ~22% (Media & Publishing) und knapp 17% (eCommerce).

Das heißt, dass im Schnitt 4 von 5 deiner Newsletter Abonnenten den Inhalt deiner Mail nicht zu Gesicht bekommen.

Ziemlich schade, denn der Inhalt deines Mailings wäre bestimmt verdammt gut gewesen.

 

Zum Glück kannst du es aber beeinflussen, ob das Mailing deinem Abonnenten ins Auge sticht oder ob es ignoriert wird und im Papierkorb landet.

Darf ich vorstellen?

Die Betreffzeile deines Mailings.

Die meisten Betreffzeilen sind sowas von langweilig und lieblos gestaltet, dass man sich das Mailing eigentlich auch komplett sparen könnte.

Wer keine Emotionen im Betreff weckt oder den User neugierig macht, hat von Anfang an schlechte Karten.

Fühlst du dich angesprochen?

Sind die Betreffzeilen deiner Mailings auch nicht sonderlich kreativ?

Dann aufgepasst! Ich zeige dir einige Betreffzeilen, die deine Öffnungsraten in die Höhe schießen lassen.

Wir schauen uns zusammen an, welche psychischen Auswirkungen Betreffzeilen bei deinen Lesern hervorrufen können.

Am Ende des Artikels hast du dann 10 Strategien und Konzepte kennengelernt, die du bei deinen eigenen Mailings anwenden kannst.

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #1: Die „Wenn-Dann“ Betreffzeile

Eine der effektivsten E-Mail Betreffzeilen, um die Öffnungsraten zu erhöhen, ist die „Wenn-Dann“ Betreffzeile.

Schauen wir uns das mal gemeinsam an einem konkreten Beispiel an.

 

Wenn-Dann E-Mail Betreffzeilen

 

Dieses Mailing wurde an einen französischen E-Commerce Verteiler verschickt.

Der Großteil der Empfänger interessiert sich für also E-Commerce.

So fühlt sich jeder direkt angesprochen und möchte mehr zum Thema wissen.

Was tut er also?

Richtig – er öffnet das Mailing.

Ziel erreicht!

Aber lass uns hier noch etwas mehr ins Detail gehen und schauen, was du tun musst, damit du mit der „Wenn-Dann“ Betreffzeile den maximalen Erfolg erzielst.

 

Der „Wenn-Teil“: Sprich deine Zielgruppe (oder zumindest einen großen Teil davon) direkt an. Das können verschiedene Interessen, Hobbies oder Verhaltensmuster sein.

Der „Dann-Teil“: Gib deiner Zielgruppe zu verstehen, was du von ihnen möchtest oder was sie tun sollen.

 

Ich habe mir noch drei weitere Beispiele aus verschiedenen Branchen überlegt. Das soll dir zeigen, dass man diese Art der E-Mail Betreffzeilen fast überall verwenden kann:

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #2: Die Cliffhanger Betreffzeile

Die Cliffhanger Betreffzeile hat sich hier also eingeschlichen.

Doch was soll das überhaupt sein?

Bei dieser Form der E-Mail Betreffzeilen wird ein wichtiger Teil der Aussage einfach abgeschnitten und durch drei Punkte ersetzt.

 

Cliffhanger E-Mail Betreffzeilen

 

Wie du am Mailing von DigitalMarketer sehen kannst, fehlt ein nicht unerheblicher Teil des Betreffs.

Nämlich der Teil, den du benötigst, um die Aussage vollständig zu verstehen.

Join me in congratulating…

Wen?

Was?

Wieso?

Die Cliffhanger Betreffzeile macht den Abonnenten neugierig. Er will unbedingt wissen wie es weiter geht.

Doch warum ist das so?

Dieses Phänomen, das genau genommen sogar eine Angst ist, nennt sich Zeigarnik Effekt.

Der Zeigarnik Effekt ist die panische Angst der Menschen irgendwelche Dinge unvollendet zu lassen (kein Scherz, diese Angst gibt es wirklich!).

Ich bin mir sicher, dass du schon oft mit dieser Angst (vielleicht ja auch nur unterbewusst) konfrontiert wurdest.

Nico Moreno von Convertt.org spielt übrigens mit der selben Angst, wenn auch in einer leicht abgeänderten Variante.

Cliffhanger im Pop-Up

„Almost Complete…“ – wer kann hier schon aufhören, wenn er fast fertig ist?

Ryan Deiss und Nico Moreno spielen beide ganz bewusst mit der psychologischen Neigung der Menschen.

Dinge dürfen nicht unvollständig bleiben und müssten vollendet werden!

Im Prinzip ist es also ganz egal um was es sich handelt. Es liegt in der Natur des Menschen Sachen fertig zu stellen.

Und wie funktioniert das jetzt für dich?

Am besten schreibst du einfach deinen Betreff und streichst den letzten Teil deines Satzes und ersetzt ihn durch 3 Punkte.

Ich habe mir hier für dich noch einmal drei Beispiele einfallen lassen, um das ganze etwas zu verdeutlichen:

  • Exklusiv und nur für Dich: Der neue…
  • 56% mehr Umsatz durch die Verwendung von…
  • Heißer Deal: Spare bis zu 200 Euro bei…

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #3: Die „Erinnerst du dich noch an…“ Betreffzeile

Diese Art der Betreffzeile kann richtig eingesetzt sehr erfolgreich sein.

Sie bringt den Abonnenten deines Mailings dazu, sich an gewisse Situationen zu erinnern. So kann er sich sehr einfach wieder dahin hineinversetzen.

Mit diesen Erinnerungen werden zusätzlich (und das ist der wichtigste Aspekt) dazugehörige Gefühle und Emotionen geweckt.

Wenn du zum Beispiel an deinen letzten Urlaub an der Küste Spaniens denkst, hast du automatisch den salzigen Geruch des Meeres in der Nase. Auch das Gefühl vom feinen Sand zwischen deinen Zehen oder den warmen Sonnenstrahlen auf deiner Haut bringt diese Erinnerung mit sich. Vielleicht warst du auch mit Freunden dort, die dir sehr am Herzen liegen?

Wie du siehst sind das alles positive und schöne Erinnerungen, die du automatisch mit deinem letzten Urlaub verbindest.

Das gleiche passiert auch wenn der User die Betreffzeile deines Mailings (im besten Falle sogar im Kombination mit der Headline deines Artikels) liest.

 

"Erinnerst du dich noch an" Betreffzeilen

 

Da bekommt man doch gleich wieder Lust auf Urlaub?!

Und wie kannst du das nun in der Betreffzeile deines Mailings nutzen?

Schau dir deine Zielgruppe ganz genau an und überlege, welche Erinnerungen wohl die Meisten mit dir teilen könnten.

Versuche gezielt ihre Erinnerungen zu wecken, damit die ganzen positiven Emotionen, die sie damit verbinden wieder zum Vorschein kommen.

So lässt sich ein Großteil deiner Nutzer ganz einfach auf deine Seite ziehen und beeinflussen.

Arbeite mit Emotionen!

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #4: Die kühne & gewagte Betreffzeile

Wenn man bei der Flut an Mailings und Newslettern jeden Tag mit seiner E-Mail Betreffzeile herausstechen will, muss man sich etwas einfallen lassen.

Kreative, mutige und auffällige Betreffzeilen sind der Schlüssel zum Erfolg.

Auch hier musst du wieder versuchen bei deinen Lesern Emotionen zu wecken.

Schreib einen außergewöhnlichen Betreff, der deinem Leser direkt ins Auge sticht.

Mach ihn neugierig, sodass er gar nicht anders kann, als dein Mailing zu öffnen.

Emotionen sind ein fester Bestandteil des Marketings und auch bei der Gestaltung der E-Mail Betreffzeilen sind sie das A und O.

 

Gewagte Betreffzeilen

 

Auch hier hat Ryan Deiss von DigitalMarketer wieder die Nase vorn und zeigt anhand dieses Beispiels, wie gut das funktionieren kann.

Bei den vielen anderen Newslettern im E-Mail Postfach schafft er es auf recht einfache Art und Weise, das Augenmerk auf sein Mailing zu lenken.

Doch wie hat Ryan Deiss das nur wieder geschafft?

Schwarze Magie?

Nein, in Wirklichkeit ist es viel simpler.

Schauen wir uns den E-Mail Betreff mal etwas genauer an.

Zum einen setzt sich die E-Mail von den anderen Mailings dadurch ab, dass der Betreff deutlich kürzer ist.

Das lenkt den Fokus schon einmal direkt auf seine E-Mail.

Zum anderen sticht das Mailing mit den Zahlen und dem Dollar-Zeichen, im Vergleich zu den anderen Betreffzeilen, sehr heraus.

Wenn der Abonnent also an dem Betreff hängen bleibt und ihn nicht nur überfliegt, dann hast du schon die halbe Miete.

Ist der Betreff nun auch noch so gewagt wie der im Beispiel von Ryan Deiss, dann hast du den Klick auf die Betreffzeile so gut wie in der Tasche.

 

2x your business…for $1?

 

Ist zwar eine ziemlich gewagte Aussage, aber wer möchte das denn bitteschön nicht?!

Der Abonnent wird so neugierig sein (ja ich war es auch!), dass er das Mailing unbedingt öffnen muss (auch hier bekenne ich mich schuldig).

 

Damit diese E-Mail Betreffzeile auch bei dir funktioniert, musst du nur wissen, was deine Abonnenten oder deine Zielgruppe eigentlich wollen.

  • Was sind ihre Ziele?
  • Wovor haben sie Angst?
  • Was sind ihre Wünsche?

Darauf basierend kannst du dann solch eine fabelhafte Betreffzeile kreieren, die Emotionen weckt und neugierig macht.

Richtig angewendet, sorgt diese E-Mail Betreffzeile dafür, dass die Öffnungsrate explodieren wird.

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #5: Die „Wir haben die gleiche Identität“ Betreffzeile

Betreffzeilen, die dem Newsletter-Empfänger suggerieren, dass Abonnent und Versender die gleiche soziale Identität besitzen, können extrem gut funktionieren.

Das liegt daran, dass der Mensch sich in Gruppen, die sich für das gleiche Thema begeistern können, besonders wohlfühlt.

Zudem kann die Betreffzeile so ideal auf die Zielgruppe der E-Mail abgestimmt werden.

 

Wie das aussehen könnte, zeigt ein Beispiel von lecker.de.

Die Webseite adressiert ihre Rezepte in diesem Fall an Vegetarier, die auf der Suche nach einfachen und schnell zuzubereitenden Gerichten sind.

Gleiche Identität Betreffzeilen
Quelle: lecker.de

Mal angenommen du bist ein Vegetarier, der nicht die Zeit hat, Stunden in der Küche zu verbringen.

Plötzlich flattert eine E-Mail in dein Postfach und du liest folgende Betreffzeile:

Vegetarische Rezepte in nur 30 Minuten

Du fühlst dich direkt angesprochen, weil die Betreffzeile genau auf deine Interessen zugeschnitten ist.

Gleichzeitig spricht dich die Betreffzeile auch unterbewusst an, weil es da draußen wohl noch mehr Menschen gibt, die so ticken wie du.

Ich hoffe du gibst mir Recht, wenn ich sage, dass die Öffnungswahrscheinlichkeit hier um ein Vielfaches steigt.

 

Um diese Betreffzeile bestmöglich zu nutzen, musst du lediglich wissen, was deine Zielgruppe antreibt und als was sie sich selbst sieht.

Schauen wir uns auch hier noch drei weitere Beispiele zur Verdeutlichung an:

  • Stress loswerden für junge Mütter
  • Praktische Tipps für Fahranfänger
  • Gesunde Küche für wenig Geld

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #6: Die „persönliche Frage“ Betreffzeile

Wer seinen Abonnenten in der Betreffzeile eine persönliche Frage stellt, kann Wünsche, Träume aber auch Ängste hervorrufen.

Diese führen wiederum zu starken Emotionen, die den Leser in seinem Handeln beeinflussen können.

Ein schönes Beispiel hierfür liefert Sonia Simone von Copyblogger.com.

Persönliche Frage Betreffzeilen
Quelle: copyblogger.com

Die Autorin spielt gezielt mit der Angst des Abonnenten.

  • Verkaufe ich überhaupt das Richtige?
  • Gibt es genug Kunden, die mein Produkt wollen?
  • Wenn nicht, was kann ich ändern?

Drei Fragen, die mir spontan in den Sinn kommen würden.

Die Betreffzeile von Sonia Simone hat mich zum Nachdenken gebracht.

Wenn ich die E-Mail dann öffne, zeigt mir Simone nützliche Tipps & Tricks und bietet mir sinnvolle Lösungsvorschläge an.

Ziemlich dreist, oder?

Erst schürt sie die Angst und dann reicht sie einem die helfende Hand und zeigt auf, wie man aus dieser prekären Situation wieder heraus kommt.

Marketing vom Feinsten!

 

Ich denke aber, dass man recht deutlich sieht, was diese Art von Betreffzeilen für Potenzial hat.

Man liest nicht einfach nur drüber, sondern bleibt hängen und beginnt damit sich Gedanken zu machen.

Im Endeffekt kannst du diese Betreffzeilen relativ einfach übernehmen.

Du musst sie lediglich auf dein Unternehmen ummünzen.

Ganz egal in welcher Branche du tätig bist, in dieser Hinsicht sind alle Menschen gleich.

Jeder Mensch hat Ängste und jeder sehnt sich nach irgendetwas.

Ob du mit Wünschen, Träumen oder doch lieber den Ängsten spielen möchtest, bleibt dir überlassen.

Im Folgenden habe ich versucht alle drei Bereiche mit einem Beispiel abzudecken:

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #7: Die „unvollständige Frage“ Betreffzeile

Die unvollständige Frage weckt im Gegensatz zur persönlichen Frage nur wenige Emotionen.

Trotzdem funktioniert sie mindestens genauso gut.

Aber wie kann eine E-Mail Betreffzeile, die Öffnungsraten in die Höhe schießen lassen, wenn sie gar keine Emotionen weckt?

Ganz einfach: sie soll neugierig machen!

Auch Digitalmarketer hat hier wieder seine Hausaufgaben ganz ordentlich gemacht.

Betreffzeile einer allgemeinen Frage

Are you In or Out? 

Klingt jetzt beim ersten Betrachten auch nicht sonderlich besonders spannend.

Dennoch wirst du dich fragen, um was es hier eigentlich geht.

Wo bist du dabei?

Von was ist hier die Rede?

Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit bist du noch nicht dabei, sonst hättest du ja das Mailing nicht bekommen.

Aber daran denkst du im ersten Augenblick auch gar nicht.

Die Neugierde überwiegt. Deshalb wird auch das Mailing geöffnet.

Menschen sind von Natur aus neugierig und wollen immer alles wissen.

 

Achte aber bei der unvollständigen Frage unbedingt darauf, dass du nicht schon zu viel in der Betreffzeile vorweg nimmst.

Lautet der Betreff beispielsweise „Bist du beim Event XYZ dabei?“, machst du die Neugierde deines Abonnenten direkt zunichte.

So weiß er von Anfang an um was es geht und wird dein Mailing, wenn du Pech hast, ignorieren.

Wenn du deine Betreffzeile richtig formulierst, wird der Empfänger deines Newsletters so neugierig sein, dass er deine E-Mail öffnen muss.

Erst dann kann er die Frage beantworten.

Ich habe mich hier noch auf die Suche nach weiteren Beispielen gemacht, die dir vielleicht weiterhelfen.

  • Still doing it the old way?
  • $100 or $100.000?
  • Would You Do THIS For Money?
  • THIS Increased Conversions 24%?!
  • Are you missing one of these FIVE steps?

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #8: Die „Angst etwas zu verpassen“ Betreffzeile

Jeder kennt es und jeder macht es ständig.

Egal ob beim Essen, bei Freunden oder unterwegs. Man scrollt durch seinen Facebook Newsfeed und schaut, ob es Neuigkeiten gibt.

Doch warum eigentlich?

Es ist das Phänomen „FOMO“ – oder auch „Fear of missing out“ genannt.

Zu deutsch: die Angst etwas zu verpassen.

Wer verzichtet schon gerne auf heiße Deals, Angebote oder jede Menge Spaß?

Und genau hier kommen die alt bewährten Marketing Tricks zum Zuge.

Aus diesem Grund haben wir bei einem unserer Newsletter folgenden Betreff gewählt:

Betreffzeilen Angst etwas zu verpassen

Nur 20 verfügbare Tickets und der Gedanke daran, dass jemand anderes profitieren könnte, dir das letzte Ticket wegschnappt, sorgen bei deinen Abonnenten für Panik und Angst.

Grafisch haben wir den Effekt noch mit einer tickenden Uhr im Hintergrund verstärkt.

Das Ergebnis war nicht sonderlich überraschend.

Die Tickets waren innerhalb weniger Minuten alle vergriffen und im Warenkorb verstaut.

Doch was musst du jetzt genau beachten, damit du den größtmöglichen Punch mit deiner Betreffzeile erzielst?

Schau dir hierfür deine Zielgruppe ganz genau an und überlege was ihre Wünsche, Ziele und Träume sind.

Am besten erstellst du Angebote, die du dann nur noch auf geschickte Art und Weise limitieren musst.

Suggeriere deinen Abonnenten, dass andere davon profitieren werden, wenn sie selbst nicht schnell genug zuschlagen.

Sie erhalten das Angebot nur, wenn sie jetzt zuschlagen und keine Sekunde lang mehr zögern.

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #9: Die „Dein XYZ ist da!“ Betreffzeile

Diese Betreffzeile ist zwar sehr dezent, jedoch steht sie den anderen Betreffzeilen in nichts nach.

Die einfache Botschaft, dass etwas auf dich wartet, kann Wunder bewirken.

Es macht den Anschein, als hättest du etwas angefordert, was nun endlich in deinem Postfach angekommen ist.

Wer kann das schon ignorieren?

DigitalMarketer hat es hier mal wieder richtig gut gemacht.

Betreffzeilen Dein XYZ ist da

 

In der Betreffzeile klingt es so, als hätte ich mich vor kurzer Zeit erkunden wollen, wie sich Traffic und Verkäufe skalieren lassen.

DigitalMarketer hat also die Antworten auf meine Fragen.

Was mache ich?

Ich öffne die E-Mail.

Ziel erreicht!

Besonders gut funktioniert dies natürlich mit kostenlosen Inhalten, wie zum Beispiel mit einem Webinar oder einem Whitepaper.

In der Praxis lässt sich damit natürlich sehr viel spielen.

Deswegen habe ich mir mal drei Beispiele überlegt, wie die Betreffzeile in verschiedenen Szenarien aussehen könnte:

  • Deine vegetarischen Rezepte sind da!
  • 7 Fitness Trends warten auf dich!
  • Hier sind deine 10 SEO-Tipps

Diese Betreffzeilen funktionieren hervorragend, wenn die Mailings perfekt auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind.

Sind wir doch mal ehrlich. Welcher Fußball-Fanatiker öffnet ein Mailing, das sich um die schönsten Ballett Figuren dreht?

Ziel ist es also auch hier, deine Leserschaft so zu segmentieren, dass nur relevante und interessierte Abonnenten das Mailing erhalten.

 

E-Mail Betreffzeilen Beispiel #10: Die „Nur öffnen, wenn…“ Betreffzeile

Last but not least: die „Nur öffnen, wenn“ Betreffzeile.

Dieser Betreff hebt sich, und das ist das Besondere an ihm, von allen anderen Betreffzeilen ab.

Normalerweise werden Betreffzeilen so gewählt, dass der Empfänger nahezu gedrängt wird das Mailing zu öffnen.

Nicht so bei dieser.

Dadurch sticht die Betreffzeile dem Newsletter-Abonnenten direkt ins Auge.

Sie ist anders.

Gleichzeitig erzeugt sie beim Leser Emotionen.

Im Unterbewusstsein wird bei ihm ein unwohles Gefühl erzeugt.

Normalerweise ist so ein Mailing ja für jeden gedacht.

Dieses aber nicht.

Es separiert – zumindest suggeriert diese Betreffzeile dies.

Im folgenden Beispiel wird die „Nur öffnen wenn“ Betreffzeile relativ geschickt eingesetzt.

Betreffzeilen Nur öffnen wenn

 

Es handelt sich um ein Event, bei dem es zahlreiche Praxisvorträge gibt.

Liest der Abonnent nun „Nur öffnen, wenn Sie“ baut sich bei ihm ein negatives Gefühl auf.

Dieses schwenkt aber direkt ins Positive um, sobald er den Zusatz „an 150 Praxis-Vorträgen interessiert sind“ zu Gesicht bekommt.

Da der Abonnent zu Beginn von etwas Negativem ausgegangen ist, wird der Effekt des Positiven ungemein verstärkt.

Als Beispiel zur Verdeutlichung nehmen wir ein Fußballspiel.

Dein Team gewinnt ganz souverän mit 1 zu 0.

Natürlich freust du dich über den Sieg.

Jetzt nehmen wir aber mal an, deine Mannschaft liegt erst einmal 0 zu 1 hinten und dreht dann die Partie zu einem 2 zu 1.

Welcher Sieg fühlt sich wohl besser an?

Und genauso ist es auch in der Betreffzeile deines Mailings.

Voraussetzung hierfür muss aber auch sein, dass dein Abonnent auch etwas mit der positiven Emotion anfangen kann.

Schauen wir uns einmal drei Beispiele an, wie das in der Praxis aussehen könnte:

 

Fazit

Wie du jetzt gelernt hast, gibt es mehrere Möglichkeiten die Öffnungsrate deiner Mailings zu verbessern.

Sie erzeugen größtenteils Emotionen, machen extrem neugierig oder heben sich von der breiten Masse ab.

Natürlich ist es von Branche zu Branche unterschiedlich, welche Betreffzeilen gut funktionieren und bei welchen man eher die Finger von lassen sollte.

Hier muss einfach ausprobiert und getestet werden.

Teile deine Newsletter-Empfänger in zwei gleichgroße Gruppen und verschicke das Mailing mit verschiedenen Betreffzeilen.

So kannst du relativ einfach überprüfen, ob der Betreff ankommt oder eher abschreckend wirkt.

Meiner Ansicht nach sollten aber für jeden ein paar Betreffzeilen dabei sein, die für eine höhere Öffnungsrate sorgen.

 

 

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