Eine optimierte Website in Google Analytics

So kannst du deine Website für Google optimieren

Im Internet tummeln sich zahlreiche Blogs und Websites mit großartigem Content. Doch die meisten bekommen viel zu wenig Traffic von den Suchmaschinen ab (insbesondere Google). Der Grund liegt oftmals darin, dass nicht darauf geachtet wurde, die Website für Google zu optimieren. Für viele mag es Hexerei oder höhere Magie sein, doch Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist leichter als du denkst. In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du mit einfachen Mitteln deine Website in weniger als 30 Minuten optimieren und das Fundament für eine ordentliche Struktur legen kannst. Es sind meist schon die Basics, die zu mehr Wachstum und Traffic führen.

Wenn du neben dem Traffic, den die Suchmaschine dir bereit stellt, noch mehr Besucher auf deine Website locken möchtest, solltest du dir unbedingt die 7 kostenlosen Website Widgets ansehen.

 

Title Tags

Du kannst vielleicht mit dem Begriff „Title Tags“ nichts anfangen, aber du hast bestimmt schon jede Menge gesehen. Wenn du in Google nach etwas suchst, tauchen (je nach Suchbegriff) mehrere Millionen Seiten in den Suchergebnissen auf. Jede dieser Seiten hat auch einen Title Tag. Der Title Tag ist jeweils die erste Zeile eines Suchergebnisses – du erkennst ihn an der blauen Schriftfarbe und daran, dass er unterstrichen ist. Der Suchalgorithmus von Google legt großen Wert auf den Title Tag, weswegen er als Ranking-Faktor sehr stark gewichtet wird.
Google Title-Tags in den Suchergebnissen

 

Du hast sicherlich schon bemerkt, dass der Begriff, den du in der Suche eingegeben hast, auch immer in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das liegt daran, dass Google dem Nutzer möglichst das beste Suchergebnis an erster Stelle liefern möchte. Wer klickt schon gern auf einen Link, der nichts mit dem eingegebenen Suchbegriff zu tun hat bzw. bei dem der Suchbegriff nicht im Title Tag enthalten ist?

Wenn du deine Website also für Google optimieren möchtest, solltest du immer darauf achten, den Title Tag zu setzen. Oder anders gesagt: Wenn du zu einem bestimmten Suchbegriff mit deiner Website ranken willst, dann stell sicher, dass dieser auch in deinem Title Tag enthalten ist. Wie du an dem „Content Marketing“-Beispiel auf dem Bild erkennen kannst, legt Google auch Wert auf die Position des Keywords im Title Tag selbst. Umso weiter vorne das Keyword im Title Tag steht, umso relevanter scheint es für den Nutzer, der nach dem Keyword sucht, zu sein. Das ist einer der Gründe, warum Seiten wie diese beim Keyword „Content Marketing“ an erster Stelle stehen.

Im besten Fall hat der Title Tag deiner Website folgende Eigenschaften:

  • das Keyword steht im Title Tag möglichst weit vorne
  • der Title Tag beschreibt, was den Suchenden auf deiner Website erwartet
  • der Title Tag ist kurz und knapp zusammengefasst (nicht mehr als 55 Zeichen, sonst wird er von Google abgeschnitten)
  • der Title Tag sollte, wenn möglich, einzigartig sein und so noch nicht existieren

Wenn du wissen möchtest, wie die Title Tags aktuell auf deiner Website oder deinem Blog aussehen, kannst du dir mit einem Rechtsklick (oder im Google Chrome Browser mit dem Shortcode: Strg + U) innerhalb deiner Seite den Quellcode anzeigen lassen. Relativ weit oben findest du dann den Title Tag, der wie folgt aussehen könnte:

<title> Content-Marketing – Definition | Onlinemarketing-Praxis </title>

Wenn du einen Blog mit WordPress erstellt hast, wird die Überschrift deines Blogs automatisch auch als Title Tag verwendet. Das bedeutet aber nicht, dass der Title Tag zwingend gut sein muss. Hier solltest du immer versuchen, die Keywords, mit denen du ranken möchtest, an den Anfang des Title Tags zu stellen. Doch wie lässt sich der Title Tag ändern, wenn er sich automatisch aus der Headline generiert? Das dachte sich wohl auch Joost de Valk, der das wohl populärste SEO-Plugin für WordPress entwickelt hat. Mit dem kostenlosen Plugin Yoast SEO kannst du den Title Tag ganz einfach manuell anpassen und verändern. Solltest du Probleme oder andere Schwierigkeiten mit dem Plugin haben, kann ich dir alternativ noch SEO-Ultimate empfehlen, welches ebenfalls kostenlos ist und ähnliche Features zur Verfügung stellt.

Mit dem bloßen Anpassen deiner Title Tags hast du schon einen großen und wichtigen Schritt gemacht, deine Website für Google zu optimieren. Gar nicht so schwer, oder?

 

Meta Description

Die Meta Description bzw. auch Meta Beschreibung genannt, befindet sich in den Suchergebnissen direkt unter dem Title Tag. Die Meta Description soll den Suchenden kurz darüber informieren, was ihn auf der Website erwartet. Seit 2009 ist die Meta Description laut Google kein ausschlaggebender Ranking-Faktor für die Website mehr. Trotzdem solltest du das ein oder andere Keyword in die Meta Description packen. Der Grund ist relativ plausibel.

Die Meta Description in Google

 

Wie du siehst, werden alle Keywords, die hier als Suchbegriff eingegeben wurden, in der Meta Description fett abgedruckt. Das signalisiert dem Suchenden sofort, dass er auf dieser Seite mit seiner Frage oder seinem Anliegen, aller Voraussicht nach, eine Lösung für sein Problem finden wird. Der Mensch ordnet fett geschriebene Wörter wichtiger ein als Wörter die normal und ohne Fettung angezeigt werden. Da diese auch viel mehr ins Auge springen, ist meine Empfehlung, in der Meta Description auch immer mit Keywords zu arbeiten. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass deine Seite in den Suchergebnissen geklickt wird. Wenn du die Meta Description verfasst, achte also stets darauf, dass sie möglichst genau beschreibt, was den Suchenden auf deiner Website erwartet, dass du das ein oder andere Keyword einfügst und darauf, dass die Meta Description einzigartig ist und so noch nirgendwo existiert. Keinesfalls solltest du bei mehreren Seiten die gleiche Meta Description verwenden. Erstens kannst du dem User so keinen Mehrwert bieten und zweitens sieht das Google nicht so gerne. Die Länge der Meta Description sollte die Länge von 156 Zeichen (Leerzeichen inklusive) nicht überschreiten, da Google alles was länger ist automatisch abschneidet. Wenn du dir damit schwer tust, eine passende Meta Descritpion zu finden, kannst du für den Anfang auch den ersten Satz deines (Blog-)Artikels verwenden. Stelle dir am besten immer die Frage, ob die Meta Description dich persönlich ansprechen und neugierig machen würde.

 

Sitemaps

Wenn du deine Website für Google optimieren möchtest, solltest du auch unbedingt daran denken Google eine XML-Sitemap bereitzustellen. Diese ermöglicht es den Google Crawlern deine Seiten leichter zu erfassen und die Struktur deiner Website zu verstehen. So werden die Unterseiten deines Blogs bzw. deiner Webseite wesentlich schneller von den Google Bots wahrgenommen und indexiert.

Da die Sitemaps in einem bestimmten Format dargestellt werden müssen, empfiehlt sich bei der Sitemap-Erstellung auf ein Tool zurückzugreifen. Der Online Sitemap-Generator XML-Sitemaps eignet sich hervorragend für kleinere Websites, die nicht mehr als 500 Unterseiten besitzen. Wenn du einen Blog betreibst oder deine Webseite über das WordPress-CMS läuft, empfehle ich dir an dieser Stelle nochmal das kostenlose Yoast SEO Plugin. Dieses erstellt deine Sitemap ganz von alleine.

Nachdem du die Sitemap erstellt hast, musst du sie nur noch in das Root-Verzeichnis deiner Website hochladen. Dies könnte dann wie folgt aussehen:

http://www.boozet.de/sitemap.xml

Anschließend kannst du sie in den Google Webmastertools angeben. Um den Pfad deiner Sitemap dort zu hinterlegen, musst du auf das Dropdown-Menü „Crawling“ und anschließend auf „Sitemaps“ klicken. Sitemap anlegen in den WebmastertoolsDort kannst du dann über den roten Button „Sitemap hinzufügen/testen“ die URL deiner Sitemap angeben. Wenn alles problemlos funktioniert hat, dauert es einige Tage bis Google die Sitemap verarbeitet hat. Wenn du Probleme haben solltest, die Sitemap korrekt in den Google Webmastertools zu hinterlegen, hilft dir vielleicht der Artikel von Sistrix zum Thema Sitemaps weiter.

Jetzt hast du es geschafft eine XML-Sitemap für deine Website anzulegen und es Google immens vereinfacht deine Website zu „verstehen“. In Zukunft werden nun alle neuen Artikel, die du veröffentlichst deutlich schneller von Google aufgefunden, durchsucht und indexiert.

 

404 Fehlerseiten

Eine 404 Fehlerseite kommt meist zustande wenn eine Seite nicht mehr vorhanden ist. Klickt ein Besucher beispielsweise auf einen Link, dessen Zielseite nicht mehr existiert, so wird ihm eine 404 Fehlerseite angezeigt. Außerdem macht sie dem Google Crawler klar, dass diese Seite mal existiert hat, mittlerweile aber nicht mehr erreichbar ist. Sollte dies der Fall sein, musst du darauf achten, dass nicht vorhandene Seiten auch den korrekten Fehlercode 404 zurückgeben.

Du solltest darauf verzichten, eine 301 Weiterleitung auf eine andere Seite (z.B. die Startseite) zu setzen. Das hat zwei Gründe. Erstens führst du den Nutzer und den Google Bot nicht in die Irre, weil sie beide beim Klick auf die Seite im Endeffekt etwas anderes erwarten als sie zu Gesicht bekommen, worauf Google die Seite etwas schlechter werten wird. Zweitens musst du dem Google Crawler mit einer korrekten Auszeichnung der 404 Fehlerseite klar machen, dass diese Seite nicht mehr existiert. So kann Google die Seite wieder aus dem Index werfen und wird in den Suchergebnissen nicht mehr aufgelistet.

Alternativ kannst du aber auf einer ausgezeichneten 404 Fehlerseite eine Verlinkung zur Startseite oder zu den meist geklickten Unterseiten angeben. So hat der User die Möglichkeit, nachdem er auf die Fehlerseite gekommen ist, auf eine andere Seite auszuweichen. Wichtig hierbei ist nur, dass du die Seite nicht automatisch weiterleitest (301) sondern sie als Fehlerseite kennzeichnest. Im besten Fall kommt es aber gar nicht erst dazu, dass Fehlerseiten entstehen – aber das ist immer sehr leicht gesagt.

 

Duplicate Content

Von Duplicate Content spricht man, wenn der gleiche Inhalt auf mehr als einer Seite im Internet zu finden ist. Es spielt hier keine Rolle, ob sich der Content auf zwei Seiten deines Blogs oder deiner Websites befindet, oder auf deiner Website und auf einem fremden Blog. Umso mehr Duplicate Content du auf deinem Blog hast, desto weniger Traffic bekommst du über die Suchmaschine. Der Grund liegt darin, dass Google kopierte Inhalte nicht mag und somit deine Website abstraft.

Gerade bei Blogs besteht die Gefahr des Duplicate Contents. Wenn deine Artikel über die volle Länge auf der Startseite abgebildet werden und noch einmal komplett im jeweiligen Artikel selbst, dann wirst du über kurz oder lang ein Problem mit dem Ranking von Google bekommen. Doch wie lässt sich das verhindern? Entweder arbeitest du mit einem sogenannten Canonical-Tag, der Google darauf hinweist, dass der Inhalt kopiert und quasi eine Quellenangabe für den ursprünglichen Artikel ist – oder (und das ist der weitaus einfachere Weg) du führst bei den Artikeln sogenannte „Weiterlesen-Tags“ ein. Der Blogbeitrag wird dann nur bis zu diesem Tag angezeigt. Alles was danach kommt, kann der Besucher nur lesen, wenn er auf die Artikelebene geht. Am besten setzt du diesen „Weiterlesen-Tag“ nach ca. 100 Wörtern (kommt allerdings auf die Länge des kompletten Textes an). So besteht keinerlei Gefahr, dass Google die Inhalte abwertet, da es ja nur ein kurzer Auszug ist.

Entscheidest du dich alternativ für den Canonical-Tag, musst du die Seite mit dem kopierten Inhalt mit folgendem Code im <head> Bereich kennzeichnen.

<link rel=canonical href=“example.com/seo.html“/>

Hierbei muss bei href=“example.com/seo.html“ die Seite mit dem originalen Inhalt stehen. Wenn du prüfen möchtest, ob es im Internet Duplicate Content von deinen Inhalten gibt, sei es auf deiner eigenen Website oder auf einer fremdem, kannst du das mit dem Duplicate Content Checker von OnPage testen.

 

URLs

Wenn du deine Website optimieren möchtest, musst du gerade bei URLs darauf achten, dass sie sinnvoll strukturiert und nicht zu lange sind. Damit die komplette URL in den Suchergebnissen angezeigt werden kann, darf sie nicht mehr als 74 Zeichen enthalten. Kürzere URLs haben erfahrungsgemäß auch eine höhere Click-Through-Rate (CTR), das heißt sie werden öfter geklickt als längere URLs.

Besonders wichtig ist jedoch, dass es sich nicht um eine kryptische Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen, sondern um eine sprechende URLs handelt. Das bedeutet, dass die Keywords, mit denen du in Google ranken möchtest, Teil deiner URL sind. Hier sind zwei Beispiele, die das Ganze noch einmal verdeutlichen sollen:

Gute URL: www.onlineshop.de/herren/schwarze-hemden.html

Hier lässt sich die klare Strukturierung ganz einfach erkennen. Es handelt sich um schwarze Hemden für Herren. Das sieht zum einen Google recht gerne und zum anderen (und das ist viel wichtiger) hilft es dem Besucher ungemein, da er weiß, wo er sich befindet und was ihn erwartet.

Schlechte URL: www.onlineshop.de/1C1GIWA_enDE622DE622&ion=1&espv.html

Die kryptische Aneinanderreihung von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bieten keinerlei Mehrwert für den Besucher. Auch Google weiß nicht, was sich hinter dem Link versteckt. Derartige URLs werden von Google immer schlechter bewertet als klar strukturiere und sprechende URLs. Wenn du nicht möchtest, dass deine Website an Qualität verliert, dann musst du dich zwangsläufig mit der URL-Struktur auseinandersetzen und diese gegebenenfalls anpassen.

Ein kleiner Zusatz-Tipp: Verwende bei getrennten Wörtern in der URL immer einen Bindestrich und niemals einen Unterstrich. Der Bindestrich wird von Google als Leerzeichen erkannt, der Unterstrich hingegen stellt für Google ein eigenes Zeichen dar. So sieht Google in folgendem Beispiel „kurze_Hosen“ keine zwei Wörter, sondern ein ganz langes. Richtig wäre in diesem Beispiel „kurze-Hosen“, womit du Google signalisierst, dass es sich um zwei einzelne Wörter handeln.

 

Keywords

Keywords – das ist wohl der Begriff, der dir als erstes in den Sinn kommt, wenn du an Suchmaschinenoptimierung oder Website für Google optimieren denkst. So falsch ist der Gedanke auch gar nicht. Allerdings sollte der Fokus nicht einzig und allein auf den Keywords liegen. Doch fangen wir von ganz vorne an.

Du schreibst einen Text für deine Website oder deinen Blog und möchtest zu bestimmten Keywords relativ weit oben auf der ersten Seite in den Google Suchergebnissen erscheinen – richtig? Dann lass dir gleich gesagt sein, dass die Zeiten der vermeintlichen „Ich kopiere einfach in jeden zweiten Satz meine Keywords“-Tricks längst vorbei sind. Google ist schon lange keine dumme Maschine mehr, die einfach nur Inhalte erfasst und auswertet. Unzählige Algorithmen sind mittlerweile so weit entwickelt, dass die Texte auch verstehen können. Keyword-Stuffing und weiße Schrift auf weißem Hintergrund haben zwar vor Ewigkeiten mal funktioniert, sind aber mittlerweile tabu! Solltest du es trotzdem damit versuchen, drohen deiner Website saftige Abstrafungen, wodurch du deine hart erarbeiteten Rankings wieder verlieren wirst.

Doch wie geht man dann an die Sache mit den Keywords ran? Generell kann man sagen, dass man mit einer Keyword-Dichte von 3 bis 4 Prozent relativ gut fährt. Da Google mittlerweile Texte (zumindest zum Teil) verstehen kann, erkennt die Suchmaschine seit längerem auch Synonyme. Das heißt für dich, dass du dich nicht immer auf ein bestimmtes Keyword fokussieren musst, sondern auch ruhig mal das ein oder andere Synonym verwenden kannst. Schreibst du Beispielsweise über „Handy Testberichte“ wird Google in dem Keyword „Smartphone Testberichte“ kein komplett neues Keyword sehen. Vielmehr erkennt Google, dass es sich bei „Handy“ und „Smartphone“ um den gleichen bzw. einen sehr ähnlichen Begriff handelt.

Deine Keywords sollten sich nicht nur im Text, sondern auch in der URL, in den Head- und Sublines und wenn möglich in der Meta-Description befinden. Wenn du Bilder hinzufügst, ist es auch von Vorteil, die Keywords in den Dateinamen bzw. als Alt-Attribut einzufügen (doch dazu später mehr).

Bei der Wahl des Keywords musst du darauf achten, dass die Keywords nicht zu allgemein gewählt sind. Du wirst nämlich niemals mit dem Keyword „Apple“ auf der ersten Ergebnisseite aus der Google Suche erscheinen. Warum? Weil es unzählig viele und starke Seiten gibt, die diese Plätze bereits eingenommen haben und es ist quasi unmöglich daran vorbei zu kommen, zumal die meisten Websites von Apple selbst stammen. Gehst du allerdings etwas mehr in die Tiefe, weil du über ein Nischenprodukt oder Ähnliches schreiben möchtest, würde sich beispielsweise das Keyword „Apple günstige iPhone-Taschen“ recht gut eignen. Zwar ist das Suchvolumen bei den sogenannten Longtail-Keywords bei weitem nicht so hoch wie bei den kurzen Marken-Keywords, dafür ist die Konkurrenz, gegenüber der man sich behaupten muss, deutlich geringer. Heißt im Umkehrschluss: lieber für ein Keyword auf der erste Seiten ranken, wonach 100 Leute im Monat suchen, als für ein Keyword auf Seite 9 zu ranken, das ein Suchvolumen von 20.000 oder mehr aufweist. Wenn es dich interessiert, wie hoch das monatliche Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword ist, dann kannst du den von Google bereit gestellten Keyword Planner nutzen. Mit diesem Tool lässt sich ganz gut abschätzen, welche Keywords sich für die Optimierung deiner Website eignen.

 

Links

Links auf deiner Website sind essenziell, um mehr Traffic von der Suchmaschine abzubekommen und um deine Website für Google zu optimieren. Wenn der Google Crawler auf deiner Website ist und deine Inhalte erfasst, folgt er zugleich allen ausgehenden Links, die er findet. Man unterscheidet hier zwischen externen und internen Links. Unter externen Links versteht man Links, die von deinem Blog oder deiner Website auf eine andere – externe – Seite verweisen. Interne Links hingegen sind Verlinkungen auf andere Unterseiten deiner eigenen Website. Um deine Website für Google zu optimieren, solltest du sowohl externe als auch interne Links in deinen Blog bzw. deiner Website einbauen. Im Durchschnitt sollte der Beitrag deiner Website ungefähr 3-6 Links (externe und interne) aufweisen. Externe Links helfen Google dabei zu verstehen in welchem Themengebiet du dich befindest. Schreibst du beispielsweise über Fahrradzubehör und verlinkst in dem Beitrag auf andere Blogs oder Onlineshops zum Thema Fahrradzubehör, dann ist das für Google ein gutes Zeichen.

Interne Links hingegen solltest du verwenden, um den Besucher mit anderen spannenden Artikeln oder Seiten auf deinem Blog zu behalten. Gleichzeitig werden andere Seiten von dir durch interne Verlinkungen gestärkt. Jede Seite besitzt einen sogenannten Link Juice. Umso stärker deine Website bei Google gerankt wird, desto mehr Link Juice besitzt diese. Mit einer Verlinkung auf eine andere Seite wird der Link Juice weitergegeben, wodurch du andere Unterseiten stärken kannst. Bedenke hierbei aber, dass die verlinkte Seite immer themenrelevant zum eigentlichen Artikel sein sollte. Der Linkjuice teilt sich immer gleichmäßig auf die Anzahl der verlinkten Unterseiten auf. Das heißt, wenn du von deinem Artikel auf 3 weitere Seiten verlinkst, erhält jede Seite 33% vom Link Juice. Aus diesem Grund solltest du darauf verzichten auf beispielsweise 1000 weitere Seiten zu verlinken. So erhält jede verlinkte Seite nämlich nur 0,1% des Link Juices. Der Effekt für die einzelne Seite (aus den 1000 Seiten) betrachtet, wäre einfach viel zu gering. Das Beispiel auf dem Bild verdeutlicht das Ganze noch einmal grafisch.

Link Juice bei Websites
Quelle: woorank.com

Wenn du intern Links auf Unterseiten deiner Website setzt, solltest du stets auch auf den Linktext achten. Dieser enthält im besten Fall schon die Keywords, mit denen die andere Website versucht zu ranken. Meistens eignet sich die Headline des anderen Artikels für den Linktext ganz gut, da hier in der Regel auch auf die Keywords optimiert wurde. Ähnlich wie bei den Headlines gilt auch hier: Umso weiter vorne das Keyword im Linktext steht, desto stärker wird es gewichtet. Der Linktext sollte also immer gleich schon beschreiben, was den Besucher auf der anderen Website erwartet. Oft findet man Verlinkungen, die „Mehr“ oder „…finden Sie hier“ heißen. Diese sind aber suboptimal gewählt. Der User weiß im Zweifel nicht wirklich, womit er rechnen muss, wenn er auf den Link klickt und das findet Google wiederum schlecht.

 

Images

Mit Sicherheit hast du auf deiner Website bzw. deinem Blog auch einige Bilder eingebunden. Doch hast du auch daran gedacht diese für Google zu optimieren? Im Grunde genommen gibt es hier 3 Dinge zu beachten:

  • Dateiname
  • Alt-Attribut
  • Title-Tag

Der Dateiname sollte stets so gewählt werden, dass er die Keywords enthält, mit denen du ranken möchtest. Gleichzeitig musst du aber darauf achten, dass der Dateiname dem entspricht, was auf dem Bild zu sehen ist. Das hat einen ganz einfachen Grund. Wenn du beispielsweise ein Bild mit einer Katze in deinen Blog einbindest, der Dateiname jedoch „Hund.jpg“ lautet, bekommst du ein Problem mit Google. Anfangs wird das Katzenbild zwar bei der Bildersuche, wenn jemand nach „Hund“ sucht mit angezeigt. Allerdings merkt Google relativ schnell, welche Bilder geklickt werden und welche nicht. Bilder die nicht geklickt werden, landen automatisch weiter unten in den Suchergebnissen und finden deshalb weniger Beachtung. Wie du weißt, will Google dem Suchenden stets das beste Ergebnis an erster Stelle liefern – so sieht es auch in der Bildersuche aus. Deswegen sollte das was auf dem Bild zu sehen ist auch immer als Dateiname angegeben werden. Im besten Fall, wie oben bereits beschrieben, enthält es auch noch die jeweiligen Keywords.

Kommen wir nun kurz zum Alt-Attribut. Da Google noch nicht in der Lage ist Bilder zu sehen bzw. zu verstehen, wird das Alt-Attribut von Google benötigt, um das Bild zu verstehen. Das Alt-Attribut ist aber nicht nur für Google sehr wichtig, sondern auch für den Besucher deiner Website. Kann aus irgendwelchen Gründen das Bild nicht ausgespielt werden, so wird immer der hinterlegte Text beim Alt-Attribut ausgespielt. So kann der User anhand des Textes erahnen, was du mit dem Bild sagen möchtest. Aus diesem Grund solltest du stets die Bilder mit einem Alt-Attribut versehen. Dort muss kurz, jedoch auch möglichst genau und detailliert, zusammengefasst werden, was auf dem Bild zu sehen ist. Wenn du es schaffst noch das ein oder andere Keyword mit in das Alt-Attribut einzufügen – umso besser.

Title Tag bei einem Bild mit Mouse-Over
Quelle: wpbeginner.com

Der Title-Tag eines Bildes sollte nicht mit dem Alt-Attribut verwechselt werden. Er wird immer dann ausgespielt, wenn der Nutzer mit seiner Maus über das Bild fährt. Beim sogenannten Mouseover erscheint dann eine kleine Infobox mit dem von dir eingegeben Text beim Title-Tag. Hier kannst du dem Besucher deiner Website nützliche Informationen zum Bild geben, die ihm helfen das Bild zu verstehen oder ihm erklären, was auf dem Bild zu sehen ist (sollte es etwas abstrakter sein).

Wenn du diese drei Dinge beim Hochladen neuer Bilder beachtest, sind deine Bilder bestens für die Google Bildersuche optimiert und du kannst dich schon bald darüber freuen, dass der Traffic über die Bildersuche zunehmen wird.

 

Fazit

Es braucht nicht sonderlich viel Wissen, um seine Website für Google zu optimieren. Meist sind es schon Kleinigkeiten, die große Auswirkungen auf die Platzierung in den Suchergebnissen haben. Wenn du diese neun Punkte beachtest, die ich oben aufgezählt habe, dann hast du das optimale Fundament geschaffen, um deine Website für Google zu optimieren (siehe hierzu auch die SEO Basics für die perfekte Webseite). Das sind im Grunde genommen die Basics, die jede Website mit sich bringen sollte. Leider ist es so, dass nicht jeder Blogger oder Inhaber einer Website diese Punkte befolgt und eventuell sogar darauf verzichtet den eigenen Blog zu verbessern, weswegen er auch in den Google Rankings wesentlich schlechter dasteht. Es liegt also an dir, ob du mit den „Low Hanging Fruits“ an den anderen vorbei ziehen möchtest!

2 Kommentare zu “So kannst du deine Website für Google optimieren

  1. Deine Tipps sind gut und knapp geschrieben, und gerade für Anfänger gut zu verstehen. Auch eine andere Seite von Dir mit den Widgets fand ich gut geschrieben, mal sehn was Du noch hast.

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