WordPress Blog verbessern

6 Ideen, wie du deinen Blog verbessern kannst

Mit einem eigenen Blog kannst du viel erreichen – sofern er richtig aufgesetzt ist. Wenn er es nicht ist, besteht die Gefahr, dass du zu viel Zeit damit verschwendest. Wer erfolgreich sein möchte, sollte sich zwingend an die Arbeit machen und seinen Blog verbessern. Es gibt zahlreiche Stellschrauben, an denen gedreht werden kann – und auch sollte. Immer mit dem Ziel vor Augen, den eigenen Blog zu optimieren und ihn zu einem der besten in seinem Themengebiet zu machen.

Wenn du mit deinem Blog groß raus kommen möchtest, solltest du nicht länger warten und diese sechs grundlegenden Dinge an deinem Blog verbessern.

 

#1 Nimm dir Zeit für eine aussagekräftige „Über Mich“-Seite

Wenn du deinen Blog verbessern möchtest, solltest du schon zu Beginn eine aussagekräftige Seite über dich schreiben. Viele Besucher möchten wissen, um wen es sich eigentlich handelt. Wer ist das überhaupt? Was macht er? Warum in Gottes Namen schreibt er einen Blog? Stell dir vor, du kommst auf eine Webseite oder einen Blog, der sich um das Thema Finanzen dreht und du erfährst auf der „Über Mich“-Seite nur sehr wenig über die Person selbst. Auf einem anderen Finanz-Blog hingegen steht, dass der Betreiber des Blogs ein Experte in seinem Fachgebiet ist, sich beruflich schon mehrere Jahre mit dem Thema auseinandergesetzt hat und dir nützliche Tipps zur Verfügung stellen möchte. Welcher von beiden Bloggern hat deiner Meinung nach nun bessere Karten, ernst genommen zu werden?

Unbekannter Mann
Quelle: aib-stimme.de

Die „Über Mich“-Seite bietet dir in vielerlei Hinsicht die Möglichkeit, den Leser an dich beziehungsweise deine Webseite zu binden. Kommst du sympathisch rüber und weißt wovon du sprichst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser deine Seite ein weiteres Mal besucht, deutlich höher. Hier solltest du darauf achten, dass du dich von deiner besten Seite zeigst. Die „Über Mich“-Seite ist im Prinzip wie ein erstes Date oder Kennenlernen. Du hast nur diese eine Chance, dich am Anfang so gut wie möglich vorzustellen und auf alle Vorteile hinzuweisen, die du zu bieten hast. Kommst du sympathisch rüber, findet der Leser dich lustig, nett und unterhaltsam, wird er wieder kommen. Am besten erzählst du etwas über dich, warum du bloggst, was deine Ziele sind und was der Leser von dir und deiner Seite erwarten kann.

Beachte immer, dass gelangweilte Leser deine Seite ziemlich schnell verlassen werden. Also achte stets darauf, dass der User unterhalten wird und sich auch auf deiner Seite wohlfühlt. Das beginnt bei der „Über Mich“-Seite und endet eigentlich nie – bei jedem deiner Einträge solltest du dir viel Mühe geben und nicht gelangweilt drauf los schreiben.

Doch kommen wir nun zu der Frage, was so eine „Über Mich“-Seite überhaupt beinhalten soll.

  • Besonders wichtig ist der Frage, warum du dich dazu entschieden hast zu bloggen. Erzähl dem Besucher, um was es auf deinem Blog geht und was ihn erwartet (hier solltest du darauf achten, dass dein Leser einen Grund hat, den Blog erneut zu besuchen. Eine Möglichkeit hierfür ist das Aufzählen von Vorteilen, die dein Blog dem Leser bietet)
  • Wer bist du? Was machst du? Es gibt eine riesige Anzahl an Blogs, bei denen es keine persönlichen Informationen zum Inhaber des Blogs gibt. Dies kommt bei den Besuchern der jeweiligen Seite in der Regel nicht so gut an. Sie würden gerne wissen wer du bist, also gib ihnen die Informationen, die sie benötigen. Im Idealfall schaffst du es mit einem detaillierten Überblick über dich und dein Leben eine persönliche Bindung mit dem Leser aufzubauen, sodass er gerne wieder auf deinem Blog vorbeischaut. Was natürlich auch nicht fehlen sollte, ist ein Bild von dir.
  • Es gibt auch viele Webseiten, die nicht wissen, dass die Kontaktinformationen auch auf die „Über Mich“-Seite gehören. Du musst diese zwar nicht komplett dort abbilden, aber zumindest verlinken. So können deine Leser, sofern sie Fragen oder ein besonderes Anliegen haben (zum Beispiel zu deiner Person), direkt Kontakt zu dir aufnehmen, ohne vorher lange das Kontaktformular suchen zu müssen.

 

#2 Achte auf die Gestaltung deiner Webseite und deiner Inhalte

Wenn du deine Seite mithilfe von WordPress erstellt hast, dann hast du mit Sicherheit schon die unzähligen Möglichkeiten gesehen, die sich dir in Sachen Design und Struktur der Seite bieten. Eventuell hast du dir das passende Design auch schon ausgesucht. Doch nach welchen Kriterien hast du dich für ein Theme beziehungsweise ein Design entschieden? Höchstwahrscheinlich weißt du bereits, dass auch das Aussehen deiner Seite dazu beitragen kann, deinen Blog zu verbessern.

Farben spritzen aus einem Laptop
Quelle: rebelsocialmedia.com

Auf den ersten Blick wirken satte und strahlende Farben, coole Grafiken und Bilder ohne Ende ganz nett und trendy. Doch sind diese Elemente für einen guten Blog wirklich notwendig? In vielen Fällen erscheint die Seite dann überladen und zugepflastert mit blinkenden und animierten Bildern. Das führt dazu, dass der Besucher schnell abgelenkt wird und sich nicht auf das Wesentliche – deinen Content – konzentrieren kann. Du möchtest deinem Leser ja wichtige Informationen mitteilen, die ihm auch einen gewissen Mehrwert bieten und ihn nicht durch tausende Grafiken und Bilder abschrecken und vom eigentlichen Inhalt ablenken.

Aus diesem Grund eignen sich schlichte Designs mit klaren Strukturen meist besser. Hier liegt der Fokus des Besuchers dann direkt auf deinem Content. Solltest du dich nun angesprochen fühlen, weil dein Blog oder deine Webseite komplett überladen ist, dann wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, ob deiner Seite nicht ein neuer Anstrich gut tun würde. Prinzipiell gibt es beim Aufsetzen eines (neuen) Designs vier Punkte, die du beachten solltest.

  • Farbe: Bei der Farbwahl für das optische Erscheinungsbild deiner Seite gibt es einige Dinge, die du berücksichtigen solltest. Zuallererst empfiehlt es sich die richtige Farbe(n) zu wählen. Im besten Fall beschränkst du dich hier auf eine einzige Farbe (oder maximal zwei), die sich in allen Elementen deiner Webseite wiederfindet. Dein Blog ist schließlich kein Papagei, also achte darauf, dass er nicht zu bunt wird. Bei der Farbwahl solltest du darauf achten, welche Wirkung die Farbe auf den Nutzer hat und welche Emotionen sie weckt. So steht die Farbe „Blau“ beispielsweise für Vertrauen, Ehrlichkeit, Intelligenz und eignet sich für Finanzseiten oder ähnliches. Rot hingegen steht für Leidenschaft, Verlangen und Vitalität.
  • Simplizität: Struktur und Design sollten, wie oben bereits schon erwähnt, relativ schlicht gehalten werden. Empfehlenswert ist eine Grundfarbe und so wenig grafische Elemente wie möglich. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sich der User auf deine Inhalte konzentrieren kann, sondern auch, dass deine Webseite schneller lädt. Die Ladezeiten von Texten sind bekanntlich weitaus geringer, als die von hochauflösenden oder aufwendig animierten Bildern. Mit einer schnellen Ladezeit wird deine Seite auch automatisch im Google Ranking weiter nach oben steigen, da Google großen Wert auf schnelle Webseiten legt.
  • Schriftarten: Auch bei der Wahl des richtigen Fonts kann man einiges falsch machen. Wer kennt sie nicht? Verschnörkelte und kaum leserliche Buchstaben, die vielleicht auf den ersten Blick unglaublich toll wirken, das eigentliche Lesen aber ungemein erschweren. Du solltest also unbedingt berücksichtigen, dass du eine leserliche Schriftart verwendest. Auch bei der Schriftfarbe gibt es einiges zu beachten. Helle Farben sind hierfür eher ungeeignet. Zwar wird immer wieder angenommen, dass zum Beispiel eine gelbe oder weiße Schrift auf dunklem Hintergrund leicht lesbar ist, doch in der Realität sieht das meist etwas anders aus. Es ist für das menschliche Auge sehr anstrengend eine helle Schriftfarbe wahrzunehmen. Von hellen Farben auf einem weißen Hintergrund brauchen wir erst gar nicht zu sprechen. Im besten Fall verwendest du also schwarze Schrift auf weißem Hintergrund – ganz klassisch. Zudem ist es auch empfehlenswert eine Schrift zu wählen, die groß genug dargestellt wird.
  • Bilder: Die Verwendung von Bildern ist natürlich nicht verboten. Allerdings solltest du diese immer sinnvoll einsetzen. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte und sind aus diesem Grund auch dafür da, bestimmte Punkte besser zu veranschaulichen. Sie sollten dem Besucher immer einen gewissen Mehrwert bieten und nicht ausschließlich dazu verwendet werden die Webseite zu dekorieren oder schöner zu gestalten. Wenn du deinen Content etwas auflockern möchtest, kannst du natürlich das ein oder andere Bild einfügen. Achte aber darauf, dass du nicht zu viele verwendest, da sonst deine Inhalte aus dem Fokus geraten. Bilder ziehen nämlich immer die meiste Aufmerksamkeit auf sich.

 

#3 Stelle deiner Zielgruppe die richtigen Inhalte zur Verfügung

Du hast nun schon zwei Punkte kennengelernt, wie du deinen Blog verbessern kannst. Doch all das hat wenig Sinn, wenn die Inhalte deiner Webseite nicht zu deiner gewünschten Zielgruppe passen. Wenn du also wirklich deinen Blog verbessern möchtest, musst du richtig guten Content für deine Besucher bereitstellen. Der Inhalt deiner Webseite gehört zu den wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Blog beziehungsweise eine erfolgreiche Webseite. Wer keine guten Inhalte bieten kann, bekommt am Ende des Tages auch nur eine Hand voll Besucher.

Content Schriftzug mit Krone
Quelle: freestak.com

Dein Content sollte für den Leser stets nützlich sein und ihm einen gewissen Mehrwert bieten. Es gibt zwei Arten von Content, den du auf deiner Seite publizieren kannst.

  • News und aktuelle Themen
  • Zeitloser Content

Neuigkeiten zu aktuellen Themen können natürlich die Grundlage deines Blogs sein, eignen sich jedoch nur bedingt. Hierfür musst du immer up to date sein, um aktuelle News abdecken zu können. News-Inhalte werden in der Regel auch immer nur dann gesucht, wenn das Thema gerade heiß ist. Das bedeutet, dass du (sofern du zur richtigen Zeit einen guten Artikel veröffentlichst) relativ viel Traffic in kurzer Zeit abgreifen kannst. Der Nachteil bei dieser Variante ist jedoch, dass du nur noch wenige bis gar keine Besucher mehr auf deinen Blog bekommst, wenn das Thema durch ist. Wenn du also über aktuelle News schreiben möchtest, erfordert dies ein hohes Maß an Kontinuität und Engagement und bedeutet viel Arbeit.

Zu der anderen Variante Content zu veröffentlichen, um damit deinen Blog verbessern zu können, zählen die zeitlosen Artikel oder auch der sogenannte Evergreen Content. Doch was versteht man darunter? Zum zeitlosen Content gehören Inhalte, die zwar nicht tagesaktuell sind aber dafür immer und immer wieder gesucht werden, wie zum Beispiel „Wie kann ich meine Webseite für Google optimieren?“ . Bevor du jetzt aber einfach darauf los schreibst, solltest du dir eine Content-Strategie überlegen. Welche Zielgruppen möchtest du bedienen? Mit welchen Keywords möchtest du ranken? Welche Themengebiete möchtest du abdecken? Wie passt dein Content zueinander?

Wenn du dir diese Fragen alle beantworten kannst, ist es an der Zeit die ersten Inhalte zu erstellen. Ausgesprochen gut funktionieren detaillierte und präzise beschriebene Guides. Mit einem ausführlichen Guide kannst du, ganz nebenbei bemerkt, auch immer ganz einfach kostenlose Backlinks aufbauen. Sie eignen sich hervorragend dafür, langfristig Traffic über die Suchmaschinen zu generieren. Du bekommst vielleicht anfangs nicht so viel Traffic und Besucher wie mit einem News-Artikel, dafür ist es aber auf Dauer gesehen ein konstanter Traffic-Lieferant.

Empfehlenswert ist es, sofern du einen guten Guide schreiben möchtest, auf Probleme von Leuten einzugehen. Gibt es ein Thema, das dich schon immer beschäftigt hat? Ist es sehr kompliziert? Gibt es im Internet recht wenig Content dazu? Dann schreib doch einfach darüber einen Guide und versuche den Menschen, die ein ähnliches Problem wie du haben, zu helfen. Eventuell gibt es aber schon einen Artikel oder einen Guide zu dem Thema, zu dem du etwas schreiben möchtest. Das sollte dich aber nicht davon abhalten trotzdem einen weiteren Artikel zu dem Thema zu erstellen und zu veröffentlichen. Niemand kann alle Blogs und Webseiten der Welt durchlesen und vielleicht stößt er dann zu dem speziellen Thema direkt auf deine Seite. Es gibt auch einige Blogs, die nur sehr oberflächlich über bestimmte Themen berichten. Das ist deine Chance einen neuen Artikel darüber zu schreiben, der weitaus detaillierter ist und viel mehr in die Tiefe geht. Eventuell kannst du denjenigen, der über das Thema nur stellenweise berichtet hat, davon überzeugen einen wichtigen Backlink auf deine Seite zu setzen. Schließlich möchte er seinen Lesern ja auch weiteres Wissen vermitteln und ihnen einen Mehrwert bieten.

Wenn du einen Artikel oder einen Guide schreiben möchtest, achte auch darauf, dass du die Headline richtig formulierst. Der Inhalt kann noch so gut sein, wenn die Headline nicht zum Klicken einlädt, wird kein Besucher deinen großartigen Content zu Gesicht bekommen. Wieso sollten Leute deinen Artikel lesen, wenn die Headline langweilig ist? Man geht in der Regel davon aus, dass der Inhalt dann ähnlich langweilig wie die Headline ist. Du solltest also immer etwas Zeit für die Formulierung der Überschrift einplanen. Schreib eine Headline, die den Leser neugierig macht, sodass er weiterlesen möchte. Jedoch solltest du es nicht übertreiben – sogenannte Clickbaiting-Headlines führen nur kurzfristig zum Erfolg. Wird der Leser am Ende vom Artikel enttäuscht, weil die Headline mehr versprochen hat, als der Inhalt letztendlich hergegeben hat, überlegt er es sich beim nächsten Mal ganz genau, ob er nochmal auf einen deiner Artikel klickt.

Sofern du deinen Blog mit gutem Content verbessern möchtest, musst du dir auch angewöhnen, in regelmäßigen Abständen Inhalte zu publizieren. Diese Frequenz sollte dann auch beibehalten werden. So können sich Besucher deiner Webseite darauf einstellen, wann ein neuer Artikel von dir erscheint. Schaffst du es zeitlich alle zwei Tage einen Beitrag zu veröffentlichen, dann vergewissere dich, dass du am Ende des Monats auch 15 Artikel verfasst und publiziert hast.

 

#4 Gib Besuchern einen Grund zurück zu kommen

Es gibt zwei Arten von Besuchern. Man spricht hier von den neuen Besuchern (New Visitors) und den wiederkehrenden Besuchern (Returning Visitors). Möchtest du langfristig gesehen Erfolg mit deiner Seite haben, musst du deinen Besuchern einen Grund geben, zurück zu kommen – sie also zu Returning Vistitors zu machen. Das mag vielleicht anfangs etwas kompliziert klingen, ist aber in Wirklichkeit kein Hexenwerk und zählt zu den einfacheren Methoden den Blog zu verbessern.

Schleife in orange
Quelle: hubspot.net

Welche Möglichkeiten gibt es also, Nutzer dazu zu bringen, deine Seite erneut zu besuchen? Viele Besucher finden deine Webseite vielleicht interessant, bekommen es aber nicht mit, wenn sich was auf deinem Blog getan hat. Das heißt, sie würden den neuen Artikel, den du geschrieben hast, zwar gerne lesen, haben aber keine Ahnung, dass er überhaupt existiert. Du solltest deshalb deine Leser immer informieren, wenn es neue Inhalte auf deiner Seite gibt. Eine Möglichkeit hierfür ist der sogenannte RSS-Feed. Allerdings ist es so, dass zwar einige Menschen den Begriff eventuell schon mal gehört haben, auch wissen wofür so ein RSS-Feed überhaupt da ist, doch keine Ahnung davon haben wie er funktioniert beziehungsweise wie man einen Blog damit abonnieren kann. Wozu es also dem Besucher schwer machen, wenn es auch einfachere Methoden und bessere Alternativen gibt? Das populärste Mittel ist wohl der gute alte Newsletter. Mach es deinen Lesern einfach und biete Ihnen an, sich mit ihrer E-Mail-Adresse für deinen Newsletter einzutragen und diesen zu abonnieren. Das kannst du mithilfe eines Pop-Ups lösen, welches nach gewisser Zeit auf deiner Seite erscheint, oder als fixes Element auf deinem Blog innerhalb der Sidebar oder im Footer.

Meist reicht es aber nicht, die Möglichkeit des Newsletter-Abonnements bereitzustellen. Du musst deinen Besuchern auch einen Anreiz geben, sich für den Newsletter einzutragen. Biete ihnen im Gegenzug dafür, dass sie ihre E-Mail-Adresse bei dir lassen, am besten ein kostenloses Incentive an. Das kann beispielsweise ein Whitepaper oder ein Infoguide sein.

Wenn du es schaffst, E-Mail-Adressen einzusammeln, dann kannst du an diese auch immer einen Newsletter verschicken (oder zumindest eine E-Mail, wenn es etwas Neues auf deinem Blog gibt). So bleiben deine Leser immer informiert und haben die Möglichkeit, bei Interesse zu einem bestimmten Thema, wieder auf deinen Blog zurückzukehren. Da deine Besucher nun regelmäßig deine Seite besuchen können und zu den Returning Visitors zählen, ist auch hier ein gewisser Anteil am konstanten Webseiten-Traffic gesichert.

 

#5 Fang an eine Community aufzubauen

Es gibt verschiedene Arten von Webseiten. Zum einen sind das Onlineshops und zum anderen Blogs oder Seiten, die regelmäßig Content produzieren. Bei letzterem haben die Besucher im Normalfall die Möglichkeit zu kommentieren und ihre Meinung kund zu tun. Das ermöglicht eine Konversation. Ziel sollte es sein, auf Kommentare oder Anregungen einzugehen und den Dialog mit deinen Lesern zu suchen. Nicht nur du trägst zu deinem Blog oder deiner Webseite bei, sondern auch Leser, die Kommentare hinterlassen.

Sprechblasen Frage und Anwort
Quelle: bmas.de

Doch wie lässt sich so eine Community überhaupt aufbauen und wie kannst du dafür sorgen, dass auf deinem Blog überhaupt etwas kommentiert wird? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Du könntest beispielsweise am Ende deines Beitrags noch eine offene Frage stellen („Wie seht ihr das?“ oder „Habt ihr noch andere Vorschläge?“). Das ist eine sehr gängige Methode, die auch relativ gut funktioniert und mit der recht viele Blogger bisher ganz gut gefahren sind.

Wenn die ersten Kommentare auf deinem Blog erscheinen, solltest du versuchen auf alle Fragen, Lob, Kritik, etc. einzugehen. Keiner führt gerne Selbstgespräche. Wenn jemand etwas Sinnvolles beitragen möchte, bedanke dich für die zusätzlichen Informationen und wenn jemand Fragen hat, versuche sie ihm so gut wie möglich zu beantworten. Wird dein Leser integriert und Teil deines Blogs beziehungsweise der Community, dann wird er auch in Zukunft häufiger auf deinem Blog vorbeischauen.

Es ist sehr gefährlich Kommentare komplett zu ignorieren. Sie suggerieren dem Leser immer, dass du nicht sonderlich aktiv bist und dich nicht um deine Leser kümmern möchtest, weil sie dir egal sind. Wer will, kann sich auch überlegen, ob er ein Plugin installieren möchte, bei dem die besten Kommentatoren belohnt werden. Das WordPress Top Commenters Plugin beispielsweise veröffentlicht die Top-Kommentatoren in der Sidebar deines Blogs. Hier haben sie die Möglichkeit, einen Link auf ihre Webseite zu setzen, sodass sie zum einen an Sichtbarkeit (über deinen Blog) gewinnen und zum anderen mehr Traffic generieren können. Aber auch hier kann man weitaus kreativer sein und sich andere Möglichkeiten einfallen lassen, um Leser an deinen Blog zu binden und die Community zu stärken.

 

#6 Wähle den richtigen Webhoster

Wenn du deinen Blog verbessern möchtest, solltest du auch auf die Geschwindigkeit und Ladezeiten deines Blogs achten. Deswegen empfiehlt es sich schon von Anfang an zu planen, zu welchem Webhoster du gehen möchtest. Die Ladezeit ist ein sehr wichtiger Punkt in Sachen Usability. Du solltest dir deshalb genau überlegen was du möchtest. In der Regel fangen viele Blogs mit einem sehr günstigen Hosting-Paket an, welches dann ein paar Euro pro Monat kostet. Man spricht hier von sogenannten Shared Hosting Anbietern.

Besserer Webhoster um Blog zu verbessern
Quelle: mattpaulson.com

Das bedeutet, dass du dir einen riesengroßen Webserver mit anderen Bloggern teilst. Das kann dazu führen, dass die Geschwindigkeit bei hohen Besucherzahlen massiv darunter leidet oder die Webseite im schlimmsten Fall gar nicht mehr erreichbar ist. Wie schon ein paar Mal erwähnt, ist auch die Ladezeit für Google ein wichtiger Rankingfaktor. Ist deine Seite verhältnismäßig langsam, wird sie auch im Ranking herabgestuft, was für dich wiederum weniger Traffic über die organische Suche bedeutet. Du kannst die Geschwindigkeit deiner Webseite mit PageSpeed Insights von Google kostenlos testen.

Es ist keinesfalls falsch, am Anfang auf ein günstigen Webhoster zu setzen und zu schauen, wie sich der Blog überhaupt entwickelt. Wenn du aber merkst, dass die Besucherzahlen stetig steigen, solltest du entweder das Hosting-Paket upgraden (sofern das möglich ist) oder den Webhoster wechseln. Da der Wechsel zu einem anderen Hoster meist mit sehr viel Arbeit verbunden ist, empfiehlt sich immer erst ein Upgrade beim aktuellen Webhoster.

 

Fazit

Wer seinen Blog verbessern möchte, sollte sich diese sechs Punkte zu Herzen nehmen und den ein oder anderen davon versuchen umzusetzen. Es sind meist die Kleinigkeiten, die viel ausmachen können. Oftmals werden diese aber übersehen, weswegen so ein Blog in vielen Fällen auch von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Fühlen sich die Leser nicht wohl, kommen sie nicht wieder. Abschließend möchte ich dir nochmal die Punkte zusammenfassen, mit denen du deinen Blog verbessern kannst:

  • Aussagekräftige „Über Mich“-Seite: Zeig dich von deiner besten Seite und erkläre dem Leser was ihn erwartet und welche Vorteile er hat
  • Design deiner Webseite: Achte darauf, nicht zu viele Farben zu verwenden. Ein schlichtes Design macht in den meisten Fällen weitaus mehr Sinn
  • Content für die richtige Zielgruppe: Schreibe regelmäßig und veröffentliche zeitlose Inhalte wie zum Beispiel Guides
  • Returning Visitors: Sammle E-Mail Adressen ein und informiere deine Leser, wenn sich etwas auf deinem Blog getan hat
  • Erstellung einer Community: Beantworte Kommentare, tritt in den Dialog mit deinen Lesern und versuche sie an dich zu binden
  • Webhoster: Entscheide dich für einen Webhoster, der deinen Ansprüchen gerecht wird – billig ist nicht immer die beste Lösung

 

Kommentar verfassen